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GEOTEST bildet sich weiter

Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten wir dieses Mal unsere internen Weiterbildungsanl├Ąsse wieder live durchf├╝hren. Neben der Kompetenzerweiterung und dem fachlichen Erfahrungsaustausch, kamen auch die Vernetzung und nat├╝rlich die Pflege der sozialen Kontakte nicht zu kurz.

Ingenieurgeologie
Wir erhielten in Kandersteg aus aktuellem Anlass Einblicke in die ├ťberwachung des ┬źSpitze Steis┬╗, die Herausforderungen bei dessen Gefahrenmanagement und die Anwendung neuster Drohnentechnologien. Prof. Flavio Anselmetti (Uni Bern) und Nils H├Ąhlen (Leiter Abteilung Naturgefahren Kt. Bern) er├Ârterten uns die Perspektiven aktueller Forschung und des Kantons. Neben weiteren Vortr├Ągen erarbeiteten wir in einem Workshop f├╝r den Bereich wegweisende Zukunftsfragen.

Projektentwicklung
Die Mitarbeitenden unterschiedlicher Bereiche nahmen an einer F├╝hrung ├╝ber das Attisholz-Areal in Riedholz (SO) teil. Als Warm-up-├ťbung f├╝hrten wir in Form eines Brainstormings eine Projektumfeldanalyse durch. Dabei stellten alle Beteiligten fest, wie viele unserer Leistungen und Kompetenzen bei solch komplexen Arealentwicklungen zur Anwendung kommen. Projektleiter Patrick Senn der Halter AG, f├╝hrte uns durch das Areal und beantwortete unsere raumplanerischen und fachspezifischen Fragen zu der schweizweit einzigartigen Arealentwicklung.

Rohstoffe und Deponien
Unser Bereich besichtigte die von der Fixit AG betriebene Gipsgrube am Mehlbach in Kerns. Die Gipsgrube ist eine von nur drei verbliebenen in der Schweiz. Am folgenden Vormittag fand ein Workshop zum Thema Umweltvertr├Ąglichkeitspr├╝fung (UVP) statt, welcher von Hans Ramseyer der Tensor AG durchgef├╝hrt wurde. Anschliessend erhielten wir eine F├╝hrung durch den imposanten Kieselkalk-Steinbruch Zingel der KIBAG AG in Seewen SZ.

Hydrogeologie und Geothermie
Wir begannen unseren Anlass mit Pr├Ąsentationen ├╝ber Bohrtechniken und Brunnenbau. Es folgte ein reger Austausch mit dem Gastreferenten. Anschliessend pr├Ąsentierten unsere Fachspezialisten ihre Beitr├Ąge und Resultate. Auch wurde das Projekt Hasliaare mit den Erkenntnissen und Modellierungsergebnissen vorgestellt. Am zweiten Tag im Haslital diskutierten wir die Faltenstruktur am Ballenberg und begutachteten die Quellfassung und Brunnstube der Funtenenquelle. Zudem erhielten wir Einblicke in das Hochwasserschutzprojekt Hasliaare.

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