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Qualitätssicherung und messtechnische Überwachung bei der Installation von Erdwärmesonden

Wie wird gew√§hrleistet, dass Erdw√§rmesonden kein Leck haben? Oder dass die gew√ľnschte Leistung langfristig erbracht und durch Verengungen oder Quetschungen nicht reduziert wird? Wie k√∂nnen wir garantieren, dass eine Erdw√§rmesonde vollst√§ndig hinterf√ľllt ist? Die Energie aus dem Untergrund optimal genutzt wird und dass kein Grundwasser vertikal in einer mangelhaften Hinterf√ľllung zirkuliert? Um dies zu verhindern, sind durch die SIA-Norm 384/6 Anforderungen bei der Installation von Erdw√§rmesonden vorgeschrieben. Sie werden durch messtechnische √úberwachung gew√§hrleistet, z.B. mit unseren DPG-C3- oder HMG-S/K- Ger√§ten. Damit wird sichergestellt, dass die Bauherrschaft eine einwandfreie W√§rmequelle f√ľr die W√§rmepumpe erh√§lt.

Ist eine Sonde dicht? Ist die Durchflusskapazität gesichert?
Leckagen an Erdw√§rmesonden k√∂nnen bei der Installation, oder auch erst nach vielen Betriebsjahren auftreten. Werden die Sch√§den dann festgestellt, ist die Ursachenanalyse oft schwierig und der Eigent√ľmer kommt in der Regel f√ľr die Behebung der Sch√§den selbst auf. Andere Defekte wie Quetschungen oder Verengungen der EWS reduzieren die Durchflusskapazit√§t und haben einen h√∂heren Strombedarf der Anlage zur Folge. Im Gegensatz zu vielen anderen Gewerken k√∂nnen Erdw√§rmesonden nach dem Einbau nicht mehr repariert oder ausgetauscht werden.
Die SIA-Norm 384/6 schreibt deshalb nach Fertigstellung der Sonde eine sogenannte Durchfluss- und Dichtigkeitspr√ľfung vor, um allf√§llige Quetschungen oder Leckagen bei der Installation zu identifizieren.

Mit Hilfe des DPG-C3-Ger√§tes werden Erdw√§rmesonden automatisch und nach Anforderungen der Norm SIA 384/6 auf korrekten Durchfluss und Dichtigkeit gepr√ľft. Die Messungen werden f√§lschungssicher digital protokolliert.

Ist eine Sonde vollst√§ndig hinterf√ľllt oder k√∂nnen Verluste nachgewiesen werden?
Die Hinterf√ľllung von Erdw√§rmesonden ist ein kritischer Vorgang. Ist die Dichte der Zementsuspension beispielsweise zu gross, wird die Sonde gequetscht und besch√§digt. Ist die Dichte durch Zugabe von Wasser (was den Vorgang erleichtert) zu gering, besitzt die ausgeh√§rtete Hinterf√ľllung nicht die gew√ľnschten mechanischen Eigenschaften und wird br√ľchig. Bei tiefen EWS erreichen die Druckverh√§ltnisse schnell die zul√§ssigen Materialgrenzen. Eine messtechnische √úberwachung des Hinterf√ľllungsvorganges wie z.B. mit dem HMG-K- oder dem HMG-S-Ger√§t tr√§gt wesentlich zur Qualit√§tssicherheit beim Einbau von EWS bei.

Die Messger√§te der GEOTEST AG dienen dem ausf√ľhrenden Unternehmer der einwandfreien Dokumentation seines Gewerks und die Bauherrschaft erh√§lt durch die Messprotokolle eine Garantie, dass das bestellte Bauwerk funktionst√ľchtig ist.

GEOTEST stellt die DPG-C3 und HMG-K/S Ger√§te ausf√ľhrenden Unternehmen f√ľr Eins√§tze √ľberall in der Schweiz zur Verf√ľgung. Wir bieten das Durchf√ľhren und Auswerten der Messungen als unabh√§ngige Qualit√§tskontrolle im Auftrag von Planern und Bauherrschaften an. Zus√§tzlich legen wir EWS-Anlagen aus, f√ľhren thermische Response Tests (TRT) durch, arbeiten Konzepte zur Qualit√§tssicherung aus und bieten hydrogeologische Begleitung an.

 

 

Messger√§t DPG-C3 zur automatischen Sp√ľlung, Durchfluss- und Dichtigkeitspr√ľfung von EWS.

Messger√§te HMG-S und HMG-K zur √úberwachung des Hinterf√ľllungsvorganges von EWS.

GEOTEST AG √ľbernimmt die Messtechnik der GEOWATT AG

GEOTEST konnte die gesamte Messtechnik der GEOWATT AG √ľbernehmen. Hierzu geh√∂ren die in der Szene bekannten DPG-C3-Ger√§te zur automatisierten Sp√ľlung, Durchfluss- und Dichtigkeitspr√ľfung von Erdw√§rmesonden nach SIA 384/6, ein Thermal Response Test mit Temperatur-Logger NIMO-T sowie die Ger√§te HMG-S und HMG-K zur √úberwachung und √úberpr√ľfung des Hinterf√ľllungsvorganges von Erdw√§rmesonden. Diese Ger√§te sind ab sofort in der ganzen Schweiz einsatzbereit.

Vincent Badoux
Dr. phil. nat., Hydrogeologe / Dipl. Ing. Geologe
Vincent Badoux ist Bereichsleiter Hydrogeologie und Geothermie bei GEOTEST. Er ist zudem Vorstandsmitglied der GEOTHERMIE-SCHWEIZ und als Privatdozent f√ľr oberfl√§chennahe Geothermie an der Uni-NE t√§tig.
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