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Felssicherung und StabilitÀt im Permafrost

Jungfraujoch
Jungfraujoch BE 2016 - heute

Auftauprozesse im Permafrost in Folge des Klimawandels fĂŒhren auf dem Jungfraujoch zu erhöhten Steinschlag- und FelssturzaktivitĂ€ten. Die GEOTEST AG hat Permafrost-Prognosen sowie ein Gletscherbett-Modell erstellt, um daraus die notwendigen Massnahmen fĂŒr die Jungfraubahnen abzuleiten.

Als Folge des Klimawandels schwinden die Gletscher am Jungfraujoch, dazu lockert der tauende Permafrost das Gebirge auf. Dies hat Auswirkungen auf die FelsstabilitĂ€t und den Unterhalt der technischen und touristischen Anlagen. Um die Entwicklung der Permafrostausdehnung sowie die Konsequenzen des GletscherrĂŒckgangs in der SĂŒdostwand des Jungfraujochs beurteilen zu können, hat GEOTEST diverse Untersuchungen und Modellierungen durchgefĂŒhrt.

Um herauszufinden, welchen Einfluss ein weiterer GletscherrĂŒckgang auf die FelsstabilitĂ€t hĂ€tte, wurde mit Georadarmessungen sowie gezielten Heisswasserbohrungen der Verlauf der FelsoberflĂ€che im sĂŒdöstlichen Gebiet unter dem Aletschgletscher bestimmt. So konnte das Gletscherbett in einem 3D-Modell dargestellt werden.

Wo die Felstemperaturen ganzjĂ€hrig unter 0 Grad Celsius sind, ist Permafrost. Anhand einer Modellierung der Felstemperaturen kann daher die Ausdehnung des Permafrostes lateral und in die Tiefe abgeschĂ€tzt werden. Diese werden auf dem Jungfraujoch sowohl durch die klimatische Entwicklung als auch durch den WĂ€rmeeintrag des Tourismusbetriebes in den Stollenanlagen beeinflusst. In den von GEOTEST durchgefĂŒhrten Modellierungen werden beide WĂ€rmequellen berĂŒcksichtigt. In Kombination mit den Prognosen zum GletscherrĂŒckgang konnten so Konsequenzen fĂŒr den Unterhalt und die Infrastrukturbauten abgeleitet werden.

Auftraggeberin

Kontaktperson

Pierre Dalban

Dr. sc. nat. ETH, Ingenieur Erdwissenschaften

Projektleiter

Pierre.Dalban@geotest.ch

+41 31 910 01 59

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