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Technische Untersuchung 300 m Schiessanlage in Flims Dorf

Der Kugelfang der 300m Schiessanlage Muntatsch in Flims Dorf ist sanierungsbedürftig. Damit das Sanierungsprojekt ausgearbeitet werden kann, wurde die...

Der Kugelfang der 300m Schiessanlage Muntatsch in Flims Dorf ist sanierungsbedürftig. Damit das Sanierungsprojekt ausgearbeitet werden kann, wurde die GEOTEST AG von der Gemeinde Flims beauftragt, die Blei- und Antimonbelastung des Bodens mittels eines mobilen XRF-Gerätes im Feld zu kartieren.

 

Dazu wurde in einem ersten Schritt ein Probenahmeraster von 10x10m mit dem differentiellen GPS genau ausgesteckt und Bodenproben zur Messung mit dem XRF-Gerät entnommen.

In einem zweiten Schritt wurden mit einem kleinen Bagger der Gemeinde Flims Baggerschlitzsondierungen durchgeführt um den Aufbau des Erdkugelfangs zu erkunden und die Tiefe der chemischen Belastung des Bodens zu untersuchen.

 

Sobald die Referenzproben im Labor analysiert sind, wird mit der Auswertung der XRF-Daten begonnen und die Belastungspläne werden erstellt. Dies liefert die Basis für die technische Untersuchung beziehungsweise für die Ausarbeitung der Kostenschätzung und des Sanierungsprojektes.

Wiederöffnung Pöllatschlucht zum Schloss Neuschwanstein (D) und Umsetzung eines integralen Sicherheitskonzeptes

Infolge eines Felssturzereignisses im Jahr 2014 musste der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht gesperrt und umfangreiche Felsabtrags- und...

Infolge eines Felssturzereignisses im Jahr 2014 musste der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht gesperrt und umfangreiche Felsabtrags- und Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Diese Massnahmen basieren auf einer Beurteilung der Stein- bzw. Blockschlaggefährdung des Weges durch die GEOTEST AG.


Begleitend wurden mehrere Messstellen zur Überwachung potenziell instabiler Felsbereiche erstellt sowie ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die touristische Nutzung der Pöllatschlucht erarbeitet. Das Sicherheitskonzept berücksichtigt nebst geologischen und technischen Aspekten auch organisatorische Fragestellungen. Ausserdem wurde der alte und teils zerstörte Steg durch die Schlucht durch einen neuen, erhöht angeordneten Steg ersetzt.


In einem feierlichen Anlass konnte die Pöllatschlucht am 10. Mai 2019 im Beisein von Vertretern der lokalen Behörden, der Landesbehörden/ -regierung, einem Mitglied der Bayerischen Königsfamilie, Vertretern der involvierten Unternehmungen sowie interessierten Bürgern wieder geöffnet werden. Der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht steht der Öffentlichkeit in Zukunft wieder als landschaftlich aussergewöhnlicher Zugang zur Marienbrücke und dem Schloss Neuschwanstein zur Verfügung.

Artikel in Alpin Bergmagazin und Allgäuer Zeitung

Weiterbildungstag Hydrogeologie & Geothermie

Der jährlich stattfindende Weiterbildungstag des Fachbereiches Hydrogeologie & Geothermie fand am 22. Mai 2019 am Hauptsitz in Zollikofen statt....

Der jährlich stattfindende Weiterbildungstag des Fachbereiches Hydrogeologie & Geothermie fand am 22. Mai 2019 am Hauptsitz in Zollikofen statt. Geotestler aus der ganzen Schweiz, welche mit den bereichsspezifischen Fragestellungen zu tun haben, nahmen am Ausbildungstag teil.


Der Vormittag beinhaltete eine ausgedehnte Vorlesung von Philippe Renard, Professor an der Universität Neuenburg (CHYN). Dieser Know-how Transfer im Zusammenhang mit verschiedenen Auswertungsverfahren für Pumpversuche, hilft uns Hydrogeologen in der Praxis bei der Optimierung von Berechnungen hydraulischer Kennwerten. Somit kann die Charakterisierung von Grundwasserleitern stetig verbessert werden, um den zunehmend anspruchsvolleren kundenspezifischen Fragestellungen gerecht zu werden.


Der Nachmittag wurde genutzt, um von der Theorie in die Praxis überzugehen. Der Besuch einer Baustelle in Bern gab einen Einblick in das Abteufen von Erdwärmesondenbohrungen. Matthias Läderach, Bauführer der Firma e-Therm AG, vermittelte einen gelungenen Einblick in das Ausführen solcher bis zu 300 m tiefen Bohrungen. Aufgrund zahlreicher Fragen und Diskussionen war ersichtlich, wie wichtig und richtig der Austausch zwischen Bohrunternehmung und Geologen ist. Durch die klare Definition von Schnittstellen und ein fundiertes gegenseitiges Fachverständnis wird auch bei einem anspruchsvollen geologischen Untergrund gewährleistet, dass bei Problemen gemeinsam eine Lösung gefunden wird und die Erdsondenbohrungen somit erfolgreich abgeteuft werden können.

Geotechniktag

Ende Mai trafen sich rund 20 unserer Geotechniker/innen aus der ganzen Schweiz in Bern, um am alljährlichen Geotechniktag teilzunehmen. Am Vormittag...

Ende Mai trafen sich rund 20 unserer Geotechniker/innen aus der ganzen Schweiz in Bern, um am alljährlichen Geotechniktag teilzunehmen.
 
Am Vormittag besuchten wir die geotechnisch, geologisch und hydrogeologisch anspruchsvolle Baustelle der SBB im Wylerfeld. Der Nachmittag wurde genutzt, um uns sowohl über aktuelle Projekte auszutauschen als auch verschiedene bodenmechanische Aspekte und Herausforderungen eingehend zu diskutieren.
 
Dieser mindestens jährlich organisierte, schweizweite Austausch bildet neben der kontinuierlichen, fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeitenden die Grundlage, um weiterhin den immer anspruchsvolleren geotechnischen Fragestellungen kundenspezifisch gerecht werden zu können.

Der Naturgefahren-Radar umfangreich erweitert

Die GEOTEST AG durfte 2015 für die Zürich Versicherungs-Gesellschaft den Naturgefahren-Radar entwickeln. 2018 wurde der Naturgefahren-Radar...

Die GEOTEST AG durfte 2015 für die Zürich Versicherungs-Gesellschaft den Naturgefahren-Radar entwickeln.

 

2018 wurde der Naturgefahren-Radar umfangreich erweitert und Anfang Mai 2019 in der neuen Form öffentlich aufgeschaltet.

 

Mit dem Zurich Naturgefahren-Radar steht erstmals ein benutzerfreundliches Analyseinstrument zur Verfügung, um die Risiken durch Hochwasser, Rutschungen, Murgänge Lawinen, Steinschlag und neu auch für die gefährlichen Naturprozesse Sturm, Hagel, Oberflächenabfluss, Erdbeben und Radon, frühzeitig zu erkennen. Auf dieser Plattform können Laien und Fachleute mit wenigen Mausklicks die Naturgefahren für jede Immobilie in der Schweiz bestimmen. Und erstmals erhalten sie praktische Informationen über Massnahmen zur Risikominderung.

 

Die GEOTEST AG hat das Projekt von Anfang an konzeptioniert und auch die aktuellen Erweiterungen realisiert.

 

Link Reportage TeleBärn
Link Reportage TeleZüri