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Investigation technique, concept d’assainissement et assainissement du stand de tir de Cortébert (Jura bernois)

La butte de tir à 300 m de Cortébert, située en zone S3 de protection des eaux et répertoriée au cadastre en tant que site pollué, a fait l’objet...

La butte de tir à 300 m de Cortébert, située en zone S3 de protection des eaux et répertoriée au cadastre en tant que site pollué, a fait l’objet d’investigations puis d’un assainissement mis en œuvre par GEOTEST SA.


Dans un premier temps, l’investigation technique a eu pour but de circonscrire les secteurs pollués (>200 mg/kg de plomb) au moyen de prélèvements et d’analyses in situ par XRF portatif et en laboratoire. Cette étude a permis d’estimer les volumes de matériaux à excaver ainsi que les filières d’élimination selon l’ordonnance fédérale en vigueur (OLED), et in fine d’aboutir à un concept d’assainissement.


GEOTEST SA a ensuite été chargé, en tant que direction des travaux, de mettre en œuvre les travaux d’assainissement en réalisant notamment les prestations suivantes : rédaction du dossier de mise à l’enquête, mise en soumission des travaux, coordination et planification générales, suivi des travaux, analyse in situ et en laboratoire des matériaux, et détermination des filières d’élimination.


Le site a finalement été remis en état, permettant la continuité de l’activité du stand de tir et le respect des normes environnementales pour la protection du sol et des eaux souterraines. Par son expérience de tels projets, GEOTEST SA a permis un assainissement de qualité, bénéfique à la protection de l’environnement et propice à une limitation des coûts pour son client.

3D Visualisierung von GPR Daten zur Bestimmung der Eismächtigkeiten, Titlis Schweiz

Im Jahr 2018 wurde die Talstation des Sesselliftes Ice Flyer am Titlis (OW) mit einer Wasser-, Strom- und Glasfaserleitung erschlossen. In einem...

Im Jahr 2018 wurde die Talstation des Sesselliftes Ice Flyer am Titlis (OW) mit einer Wasser-, Strom- und Glasfaserleitung erschlossen. In einem zweiten Projektschritt soll die Leitung bis auf den Gipfel des Klein Titlis fortgeführt werden. In einer Vorstudie werden verschiedene Varianten der Leitungsführung geprüft. In diesem Zusammenhang waren Kenntnisse über die Eismächtigkeiten im Bereich des Ice Flyers notwendig. Die GEOTEST AG wurde daher beauftragt, entlang von mehreren Profilen durch Georadarmessungen zu bestimmen, in welcher Tiefe sich die Eisunterkante befindet. Nach Auswertung aller Daten wurden in einem weiteren Schritt die interpretierten geophysikalischen Profile in ein geologisches 3D - Modell (move™) integriert und die Eisunterkante als 3D - Felsoberfläche visualisiert.

Die GEOTEST AG begleitet die Standrohrbohrungen des Nagra-Tiefbohrprojekts

Im Rahmen der dritten Etappe des Sachplans geologische Tiefenlager (SGT-E3) lässt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle...

Im Rahmen der dritten Etappe des Sachplans geologische Tiefenlager (SGT-E3) lässt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) ca. acht Tiefbohrungen (TBO) in den verbleibenden drei Standortgebieten Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost ausführen. Die TBO sollen bis in eine maximale Tiefe von 2'000 m ausgeführt werden und zielen auf eine detaillierte geologische Erkundung der vorgesehenen Wirt- und Rahmengesteine für ein geologisches Tiefenlager ab (Opalinuston und angrenzenden Formationen).

Die GEOTEST-Filiale Basel ist mit der geologischen Begleitung der sogenannten Standrohrbohrungen beauftragt. Das Standrohr (conductor pipe) ist die oberste, in der Regel grosskalibrige, Rohrtour im Verrohrungsschema einer TBO. Durch das Standrohr soll das Bohrloch in erster Linie im oberflächennahen Bereich stabilisiert, vor Nachbrüchen und Grundwassereinbrüchen geschützt und die folgende Tiefbohrung im Festgestein technisch erleichtert werden.

Mittlerweile wurden die Standrohre der ersten beiden TBO Bülach und Trüllikon 1 gebohrt. Die grosskalibrigen Standrohrbohrungen wurden als Greiferbohrung (Bülach) resp. als Schneckenbohrung (Trüllikon 1) ausgeführt. Die quartäre Lockergesteinsserie wurde in beiden Bohrungen vollständig durchbohrt, so dass die Standrohre sicher im anstehenden Felsuntergrund abgesetzt werden konnten.

Guizhou Province, China: State-of-the-Art Monitoring and Early Warning Systems for Geological Hazards

The Guizhou Province, in the southwest of the People’s Republic of China, is affected by numerous gravitational natural hazard processes such as...

The Guizhou Province, in the southwest of the People’s Republic of China, is affected by numerous gravitational natural hazard processes such as rockfall and landslides due to its topography, geology, mining activities and climate.


The strategy for the prevention and management of these natural hazards has been reassessed and improved through a Sino-Swiss collaborative project between the Guizhou Government and GEOTEST.


Our Services:


1) Geological hazard assessment consisting of field investigation and process modeling;

 

2) Design and implementation of monitoring and early warning systems (see Figure 1-5);

 

3) Technical training for the Chinese geologists, engineers and decision-makers. These training sessions shifted the strategy to focus on hazard and risk assessments, risk management, hazard mitigation concepts and preventative technologies (see Figure 6).

 

Based on field surveys and process modeling, GEOTEST designed monitoring and early warning concepts for two areas which are prone to landslide and rockfall processes. Together with GEOPRAEVENT, fully automatic monitoring and early warning systems were installed at the remote mountainous areas in Guizhou province. GEOPRAEVENT’s data platform provides real-time data visualization and sends warning messages to the Chinese decision-makers automatically (see examples in Figure 4-5).

Felssturz Mürrenfluh, Lauterbrunnen: Die GEOTEST AG hilft in der Gemeinde Lauterbrunnen bei der Ereignisbewältigung

Am Montagabend, 26.11 um 20:30 Uhr ereignete sich hinter dem Staubbach im Lauterbrunnental ein Felssturz. Die GEOTEST AG wurde für die Beurteilung der...

Am Montagabend, 26.11 um 20:30 Uhr ereignete sich hinter dem Staubbach im Lauterbrunnental ein Felssturz.
Die GEOTEST AG wurde für die Beurteilung der Gefährdung beigezogen.
Um 22:30 Uhr wurde die 300 m hohe, senkrechte Felswand mit einem Supralux Scheinwerfer von Wengen aus durch die Feuerwehr Lauterbrunnen ausgeleuchtet.
In der anschliessenden Lagebesprechung mit Gemeinde, Polizei, Feuerwehr und Geologe wurde beschlossen, die Sperrzone und Evakuierung von zwei Wohnhäusern aufrecht zu erhalten.
Am Morgen des folgenden Tages wurde die Ausbruchzone hoch in der Felswand zusammen mit den Gemeindevertretern und der Abteilung Naturgefahren des Kantons Bern mit dem Helikopter inspiziert. Eine zweite Befliegung durch Geologe und Bergführer an der Longline ermöglichte die eingehende Begutachtung der Ausbruchzone und der angrenzenden Felsüberhänge.

Im Anschluss konnten die Fachleute die Sperrung und Evakuierung aufheben. An einer Pressekonferenz wurde durch die Gemeinde über die Situation informiert.

Beim spontanen Sturz hat sich eine Felsplatte von rund 1‘000 m3 Kalk vom Gebirge gelöst und ist über die steile, glatte Wand rund 300 m in die Tiefe gestürzt. Das Gestein wurde dabei stark fragmentiert; die intensive Staubentwicklung erstreckte sich praktisch über die ganze Talbreite. Am Fuss der Wand wurde rund eine Hektare Schutzwald zerstört. Steine und Blöcke wurden im Weideland verstreut. Ein Stein durchschlug den Dachrand eines Wohnhauses.
Die revidierte Gefahrenkarte der Gemeinde (durch Fachleute unserer Firma erstellt) hat die Ausdehnung der Sturzzone gut abgebildet.
Es sind keine weiterführenden Massnahmen im Ausbruch- und Ablagerungsgebiet notwendig.

Es gilt an dieser Stelle positiv zu erwähnen, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kanton und Geologe in dieser ausserordentlichen Situation sehr gut funktioniert hat. Die Fachleute konnten ihre Beurteilungen und Entscheide als Team breit abstützen und zeitgerecht kommunizieren.

 

Artikel in Echo von Grindelwald