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Chilenische Delegation zu Besuch

Organisiert und initiiert durch Switzerland Global Enterprise S-GE hat die GEOTEST AG am 28. August 2019 zusammen mit der GEOPRAEVENT AG eine...

Organisiert und initiiert durch Switzerland Global Enterprise S-GE hat die GEOTEST AG am 28. August 2019 zusammen mit der GEOPRAEVENT AG eine Chilenische Delegation von 15 Führungspersonen aus dem Minensektor empfangen.

 

Die Delegation besuchte die Schweiz mit dem Ziel, Schweizer Technologien und Lösungen kennenzulernen, die für einen effizienteren und umweltschonenderen Betrieb der Minen eingesetzt werden können.

 

Die GEOTEST AG präsentierte ihrerseits Lösungen im Bereich Naturgefahren anhand der aktuellen Steinschlags- und Rutschungsproblematik in Brinzauls (GR) und stellte modernste geophysikalische Sondiermethoden und Steinschlagmodellierungen vor. Eine kurze Exkursion nach Brinzauls veranschaulichte die innovativen Technologien und das von der GEOPRAEVENT AG neu entwickelte Radar-Frühwarnsystem für Steinschlag in der Praxis.

Mitarbeiteranlass „Geofest“ 2019

Am letzten Freitag im August trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GEOTEST AG, der TERRE AG und der Geopraevent AG zum alljährlichen...

Am letzten Freitag im August trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GEOTEST AG, der TERRE AG und der Geopraevent AG zum alljährlichen Geofest. Dieses Jahr fand der Anlass im altehrwürdigen Stufenbau in Ittigen statt. Dort wurden die Mitarbeitenden am Nachmittag zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sensibilisiert. Diese Themen sind für unsere Firmen von zentraler Bedeutung damit wir unseren Kunden die bestmöglichen Dienstleistungen bieten können. Nachdem auch die Partnerinnen und Partner sowie die pensionierten, ehemaligen Mitarbeiter eingetroffen waren, genossen die über 200 Anwesenden anschliessend einen der letzten schönen Sommerabende bei Speisen vom Grill und Getränken vom Barwagen. Als fixer Programmpunkt durften die Ehrungen der langjährigen Mitarbeitenden nicht fehlen. Insgesamt 25 Personen feierten dieses Jahr ein Firmenjubiläum zwischen fünf und fast unvorstellbaren 30 (!) Dienstjahren. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den geleisteten Einsatz im letzten Jahr und freuen uns auf noch viele spannende Projekte zusammen.

Baugrunduntersuchungen im Zusammenhang mit dem Erhaltungsprojekt der N8 zwischen Spiez und Interlaken West

Die GEOTEST AG unterstützt momentan das Bundesamt für Strassen (ASTRA, Filiale Thun) im Rahmen des Erhaltungsprojekts (EP) bei der Planung der...

Die GEOTEST AG unterstützt momentan das Bundesamt für Strassen (ASTRA, Filiale Thun) im Rahmen des Erhaltungsprojekts (EP) bei der Planung der Sanierung der N8 zwischen Spiez und Interlaken West. Die Hauptaufgabe besteht darin, den beteiligten Ingenieuren und Gesamtplanern die geologisch-hydrogeologischen Randbedingungen zur objektspezifischen Planung zur Verfügung zu stellen. Der Fokus der Baugrunduntersuchungen liegt dabei hauptsächlich auf den zahlreichen Stützmauern sowie Kunstbauten. Dazu werden seit Juni 2019 auf und um die Nationalstrasse N8 zahlreiche Sondierungen (Bohrungen, Rammsondierungen) durchgeführt, die noch bis ca. Anfang September dauern.
Im Abschnitt zwischen Faulensee und Leissigen-West treten zudem seit Jahren immer wieder lokale Absenkungen des Strassenbelags auf, die mit grosser Wahrscheinlichkeit auf Gipskarst zurückzuführen sind. Mit einer Kombination von Rammsondierungen, Kernbohrungen sowie geophysikalischen Methoden (Georadar und Hybridseismik) wurde nun versucht, unter der viel befahrenen Nationalstrasse die Felsoberflache zu lokalisieren sowie kritische Strukturen zu erfassen. Mittels der angewandten geologischen Sondierungen wurde ein bis zu 30m tiefes geologisches Modell des Untergrundes der Fahrbahn erstellt.
Für die Untersuchung musste jeweils eine Fahrbahn temporär gesperrt werden. Da eine einseitige Sperrung wegen des grossen Verkehrsaufkommens tagsüber nicht möglich war, wurden diese Arbeiten in Randzeiten resp. primär nachts durchgeführt.

Gletschersee Plaine Morte - Entwässerung durch Eiskanal funktioniert

In den letzten Jahren ist es in der Gemeinde Lenk zunehmend zu Überflutungen gekommen. Ausgelöst wurden diese durch abrupte Entleerungen des...

In den letzten Jahren ist es in der Gemeinde Lenk zunehmend zu Überflutungen gekommen. Ausgelöst wurden diese durch abrupte Entleerungen des Gletscherrandsees Faverges im Südosten des Plaine Morte Gletschers. Nach dem grossen Schadenereignis im Juli 2018 wurde der Bau eines künstlichen Entwässerungskanals im Eis beschlossen und erfolgreich realisiert. Seit Mitte Juli 2019 fliesst der Gletschersee über den tiefen Eiskanal ab.


Der Gletscherrandsee ist durch das Abschmelzen der Gletscheroberfläche der Plaine Morte unter das Niveau der Wasserscheide am südöstlichen Rand des Gletschers entstanden. Dadurch konnte das Schmelzwasser im Sommerhalbjahr nicht mehr oberflächlich in Richtung Wallis abfliessen. Der dadurch entstandene Gletschersee wurde von Jahr zu Jahr grösser. Seit 2011 entleerte sich der See jeden Sommer subglazial in Richtung Lenk. 2018 erreichte der Abfluss während der Seeentleerung das Ausmass eines 300-jährlichen Hochwassers und führte zu schadenreichen Überflutungen.


Bis Mitte dieses Jahrhunderts musste von einer weiteren Zunahme des Seevolumens und damit der schadenreichen Abflüsse ausgegangen werden. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken wurde entschieden, ein Entwässerungskanal zwischen Gletschersee und der 1300 m westlich liegender Gletschermühle „Moulin West“ zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass ein maximal tolerierbares Seevolumen nicht überschritten wird. Die sofortige technische Realisierbarkeit, die nachhaltige Wirkung und die verhältnismässig tiefen Kosten waren die Vorteile dieser Massnahmenvariante. Der Eiskanal wurde im Frühjahr 2019 in einer zweimonatigen Bauarbeit erstellt. Die ausserordentlichen Bauarbeiten in dieser herausfordernden Gletscherumgebung konnten trotz der grossen witterungsbedingten und bautechnischen Hürden innerhalb des Terminplans abgeschlossen werden. GEOTEST hat bei der Evaluation der Massnahmenvarianten mitgewirkt und für die anspruchsvolle Hochgebirgsbaustelle das Sicherheitskonzept erarbeitet. 

 
Mitte Juli 2019 hat der Pegel des Gletschersees die Überlaufkante zum Kanal erreicht. Seither fliesst das Schmelzwasser wie geplant kontinuierlich über den Eiskanal nach Westen ab. Vom Eiskanal aus kann das Schmelzwasser sukzessive subglazial über Gletschermühlen oder auch oberflächlich nach Norden in Richtung Lenk abfliessen. Durch die starke Reduktion des Seevolumens reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer schadenreichen Seeentleerung zusehends.


Das künstlich abgeleitete Seewasser führt aktuell erwartungsgemäss zu einem starken Abschmelzen und Eintiefen des erstellten Eiskanals. Aufgrund dieser neuen topographischen Situation ist der Gletscher im Bereich des Abflusskanals nicht mehr passierbar.

Investigations d'urgence du viaduc de Riddes

Geotest accompagne le bureau Ingphi SA dans les investigations d'urgence du viaduc de Riddes, mandatées par l'Ofrou et l'état du Valais. L'ouvrage...

Geotest accompagne le bureau Ingphi SA dans les investigations d'urgence du viaduc de Riddes, mandatées par l'Ofrou et l'état du Valais. L'ouvrage présente des dégâts liés à la mise en oeuvre des càbles de précontrainte (corrosion locale) et à la durabilité du béton (réaction alcali-granulats). Les efforts sont mis en oeuvre pour fournir rapidement des données au bureau Ingphi chargé d'évaluer l'état global de l'ouvrage par rapport aux problèmes de durabilité rencontrés, aux sollicitations statiques actuelles et aux normes parasismiques en vigueur.

 

Reportage RTS