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Durchschlag zum Gedenktag der heiligen Barbara

Pünktlich vor dem Gedenktag der heiligen Barbara – der Schutzpatronin der Bergleute, Mineure und Geologen – konnte das Projekt „Fels“ im...

Pünktlich vor dem Gedenktag der heiligen Barbara – der Schutzpatronin der Bergleute, Mineure und Geologen – konnte das Projekt „Fels“ im Gletschergarten Luzern gestern den Durchschlag feiern.

 

Am 4. Dezember, dem Gedenktag der Schutzpatronin Barbara, ruht die Arbeit auf Tunnelbaustellen und in Bergwerken traditionsgemäss. Der Durchschlag beim Projekt „Fels“ des Gletschergartens Luzern erfolgte denn auch einen Tag vorher, am 3. Dezember 2019. So konnte der heiligen Barbara bereits gestern die Ehre erwiesen werden.

 

Die anspruchsvollen unterirdischen Ausbrucharbeiten der Kaverne mit Schachtaufstieg, die künftig als rund 40 Meter langer Erlebnisrundgang zur geologischen Erdgeschichte dienen soll, startete vor genau 15 Monaten. Bis der Felsenweg fertig ausgebaut sein wird, wird es voraussichtlich weitere zwei Jahre dauern.

 

Die GEOTEST AG hat den Gletschergarten von der Projektidee bis hin zum Bauprojekt geologisch beraten und unterstützt die Bauherrschaft auch bei der aktuellen Ausführung.

 

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Sprengung oberhalb der Länta-Hütte (Vals GR)

Am 12. September 2019 wurden durch eine von GEOTEST geplante Sicherheitssprengung oberhalb der Länta-Hütte rund 4‘000 Kubikmeter gefährlicher Fels...

Am 12. September 2019 wurden durch eine von GEOTEST geplante Sicherheitssprengung oberhalb der Länta-Hütte rund 4‘000 Kubikmeter gefährlicher Fels eliminiert. Zusätzlich schützt ein Damm die Hütte ab sofort vor Stein- und Blockschlag.

 

Im Juni 2019 musste die SAC-Sektion Bodan eine Hiobsbotschaft entgegen nehmen: Rund 200 Kubikmeter Fels hatten sich oberhalb der Länta-Hütte gelöst, zwei grosse Felsblöcke hatten diese getroffen und schwer beschädigt. Personen und Tiere kamen zum Glück keine zu Schaden. Der Zutritt zur Hütte sowie die unmittelbare Umgebung wurden in der Folge bis auf weiteres gesperrt.

 

Detaillierte geologische Abklärungen ergaben, dass der Felssturz vom Juni lediglich der Vorbote eines drohenden, deutlich grösseren Felssturzereignisses war. Die Länta-Hütte war deshalb akut gefährdet. Nach eingehender Prüfung sämtlicher Möglichkeiten entschied sich die SAC Sektion Bodan im Rahmen einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung Mitte August für den von GEOTEST vorgeschlagenen Sprengabtrag.

 

Kurz darauf starteten die Bohrarbeiten an der Sprengstelle, rund 300 Höhenmeter oberhalb der Länta-Hütte. Während der Arbeiten wurde die Felswand kontinuierlich messtechnisch überwacht und parallel dazu ca. 50 Meter oberhalb der Hütte mit dem Bau eines Notdammes begonnen.

 

Am 12. September erfolgte schliesslich die Sicherheitssprengung. Dabei wurden rund 4‘000 Kubikmeter Fels – das entspricht ungefähr dem Volumen von 550 LKW-Ladungen – aus der überhängenden Felswand entfernt. Dank des Dammes kam es dabei nur zu geringen Schäden an der Länta-Hütte. Der Damm wurde inzwischen geleert und ertüchtigt, um langfristig den bestmöglichen Schutz der Länta-Hütte gegen Stein- und Blockschlag gewährleisten zu können.

„Ein solches Volumen oberhalb eines Gebäudes abzutragen ist eine Herausforderung und mit grossen Risiken verbunden“ sagt Thomas Bickel, zuständiger Projektleiter von GEOTEST, rückblickend. „Sprengung und Damm haben sehr gut funktioniert. Die akute Gefährdung konnte beseitig werden und die Länta-Hütte ist durch den Damm zukünftig besser gegen Stein- und Blockschlag geschützt als je zuvor.“

 

Die Länta-Hütte ist inzwischen instand gestellt und gleichzeitig modernisiert worden. Die Wiedereröffnung ist pünktlich zur Frühlings-Skitourensaison für den 14./15. März geplant: www.laentahuette.ch

 

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Zukunftstag bei GEOTEST

Am nationalen Zukunftstag von vergangener Woche haben vier Kinder die Chance gepackt, um bei GEOTEST in Zollikofen hinter die Kulissen zu schauen.

Am nationalen Zukunftstag von vergangener Woche haben vier Kinder die Chance gepackt, um bei GEOTEST in Zollikofen hinter die Kulissen zu schauen.

 

Luna, Jessica, Jérome und Lenah waren sich am Ende des Zukunftstages bei der GEOTEST AG einig: Geologinnen und Geologen haben einen äusserst abwechslungsreichen Beruf. Einen Tag lang konnten die Vier zwei GEOTEST-Mitarbeiterinnen bei ihren Tätigkeiten im Büro, im Feld und bei den Besprechungen begleiten.  

Der Tag begann für die vier Schülerinnen und Schüler mit dem Kennenlernen der von GEOTEST entwickelten FeldApp – einem digitalen Feldbuch für unterwegs, auf welchem die draussen aufgenommenen Daten direkt ins iPad eingefügt werden. So konnten die Kinder gleich selbst Fotos, Messdaten, Notizen und Standorte aufnehmen und in die Karte einfügen.

Dann wartete der erste „Ernstfall“ auf die Kinder: Ein Versickerungsversuch in Meinisberg. Dabei sollte abgeklärt werden, ob der Untergrund eines geplanten Neubaus genügend durchlässig sei, um das anfallende Regenwasser versickern zu lassen. Die Erkenntnis: Wasser versickert je nach Material und Lagerungsdichte des Untergrundes unterschiedlich schnell. Lehm beispielsweise ist schlecht durchlässig, Kies hingegen gut durchlässig.

Nächste Station des ereignisreichen Tages war eine Baustelle mit einer Kernbohrung bei einer ehemaligen Deponie in Bolligen. Das entsprechende Grundstück befindet sich im Kataster der belasteten Standorte, weshalb der Untergrund mittels Kernbohrung und Grundwasser-Monitoring auf Verschmutzungen untersucht wird. Hier konnten die vier Kinder eine grosse Bohrmaschine und einen Bohrkern besichtigen sowie den Einbau eines Piezometers beobachten.  

Zum Schluss sind den vier interessierten Jung-Geologinnen und -Geologen nicht nur die abwechslungsreichen Arbeiten in Erinnerung geblieben, sondern auch die wetterabhängige Feldarbeit: „Geologen müssen wirklich bei jedem Wetter raus!“, hielten sie fest.

Ressource Weisses Gold – Die Salzminen von Bex

Seit der Entdeckung der Salzvorkommen im 15. Jahrhundert hat die einzige Salzmine der Schweiz eine bewegte Geschichte. Eine geologische Exkursion ins...

Seit der Entdeckung der Salzvorkommen im 15. Jahrhundert hat die einzige Salzmine der Schweiz eine bewegte Geschichte. Reto Hänni, Projektleiter und Tunnel-Experte bei GEOTEST AG, nimmt die Leser der "Naturforschenden Gesellschaft Bern" mit auf eine geologische Exkursion ins Stollenportal der Mine in Bex.

 

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erschienen in den "Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern 2019"

 

 

18‘000 briques en terre crue : Un projet unique à Estavayer-le-Lac

18‘000 briques en terre crue ont été fabriquées pour les futures salles du classe du Sacré Cœur à Estavayer-le-Lac. Le procédé unique et novateur...

18‘000 briques en terre crue ont été fabriquées pour les futures salles du classe du Sacré Cœur à Estavayer-le-Lac. Le procédé unique et novateur répond à des motivations environnementales, limitant les transports de déblais de terre et les valorisant pour produire des briques de maçonnerie.

 

 

En 2018 Geotest réalisait un préavis géologique et une étude géotechnique pour recommander le type de fondation accueillant le futur bâtiment d’extension d’école primaire du Sacré Cœur à Estavayer-le-Lac. Lors des investigations de sols, une propriété spécifique (teneur minimale en argile) de la terre d’excavation a retenu l’attention des experts de Terrabloc, entreprise spécialisée dans la fabrication de briques en terre crue selon la technique de bloc de terre comprimée (BTC). En effet, à la demande des architectes Bart & Buchhofer, une partie de la terre d’excavation avait pour but d’être réutilisée sur site, comme matière première pour réaliser des briques de maçonnerie, destinées à la construction de parois intérieures délimitant les futures salles de classe du bâtiment.


En septembre 2019, Terrabloc a installé un chantier mobile pour la réalisation des briques de terre crue utilisant directement les terres d’excavation du chantier. Après un mois de production, le chantier mobile est reparti, laissant 18'000 briques de terre stockées sur site jusqu’à leur emploi dans les futurs travaux de maçonnerie à l’intérieur du bâtiment (en printemps 2020). Un collaborateur de Geotest a participé à ce chantier de fabrication de briques, dont le procédé répond à des motivations environnementales limitant les transports de déblais de terre et les valorisant pour produire des briques de maçonnerie répondant aux critères normatifs de construction. Un procédé unique et remis à jour par Terrabloc et un chantier particulier qui a suscité l’intérêt des écoliers, fidèles spectateurs de la production durant les récréations !

 

Pour plus de renseignements, contactez Christophe Gosselin.