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Wiederöffnung Pöllatschlucht zum Schloss Neuschwanstein (D) und Umsetzung eines integralen Sicherheitskonzeptes

Infolge eines Felssturzereignisses im Jahr 2014 musste der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht gesperrt und umfangreiche Felsabtrags- und...

Infolge eines Felssturzereignisses im Jahr 2014 musste der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht gesperrt und umfangreiche Felsabtrags- und Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Diese Massnahmen basieren auf einer Beurteilung der Stein- bzw. Blockschlaggefährdung des Weges durch die GEOTEST AG.


Begleitend wurden mehrere Messstellen zur Überwachung potenziell instabiler Felsbereiche erstellt sowie ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die touristische Nutzung der Pöllatschlucht erarbeitet. Das Sicherheitskonzept berücksichtigt nebst geologischen und technischen Aspekten auch organisatorische Fragestellungen. Ausserdem wurde der alte und teils zerstörte Steg durch die Schlucht durch einen neuen, erhöht angeordneten Steg ersetzt.


In einem feierlichen Anlass konnte die Pöllatschlucht am 10. Mai 2019 im Beisein von Vertretern der lokalen Behörden, der Landesbehörden/ -regierung, einem Mitglied der Bayerischen Königsfamilie, Vertretern der involvierten Unternehmungen sowie interessierten Bürgern wieder geöffnet werden. Der Sommerwanderweg durch die Pöllatschlucht steht der Öffentlichkeit in Zukunft wieder als landschaftlich aussergewöhnlicher Zugang zur Marienbrücke und dem Schloss Neuschwanstein zur Verfügung.

Artikel in Alpin Bergmagazin und Allgäuer Zeitung

Weiterbildungstag Hydrogeologie & Geothermie

Der jährlich stattfindende Weiterbildungstag des Fachbereiches Hydrogeologie & Geothermie fand am 22. Mai 2019 am Hauptsitz in Zollikofen statt....

Der jährlich stattfindende Weiterbildungstag des Fachbereiches Hydrogeologie & Geothermie fand am 22. Mai 2019 am Hauptsitz in Zollikofen statt. Geotestler aus der ganzen Schweiz, welche mit den bereichsspezifischen Fragestellungen zu tun haben, nahmen am Ausbildungstag teil.


Der Vormittag beinhaltete eine ausgedehnte Vorlesung von Philippe Renard, Professor an der Universität Neuenburg (CHYN). Dieser Know-how Transfer im Zusammenhang mit verschiedenen Auswertungsverfahren für Pumpversuche, hilft uns Hydrogeologen in der Praxis bei der Optimierung von Berechnungen hydraulischer Kennwerten. Somit kann die Charakterisierung von Grundwasserleitern stetig verbessert werden, um den zunehmend anspruchsvolleren kundenspezifischen Fragestellungen gerecht zu werden.


Der Nachmittag wurde genutzt, um von der Theorie in die Praxis überzugehen. Der Besuch einer Baustelle in Bern gab einen Einblick in das Abteufen von Erdwärmesondenbohrungen. Matthias Läderach, Bauführer der Firma e-Therm AG, vermittelte einen gelungenen Einblick in das Ausführen solcher bis zu 300 m tiefen Bohrungen. Aufgrund zahlreicher Fragen und Diskussionen war ersichtlich, wie wichtig und richtig der Austausch zwischen Bohrunternehmung und Geologen ist. Durch die klare Definition von Schnittstellen und ein fundiertes gegenseitiges Fachverständnis wird auch bei einem anspruchsvollen geologischen Untergrund gewährleistet, dass bei Problemen gemeinsam eine Lösung gefunden wird und die Erdsondenbohrungen somit erfolgreich abgeteuft werden können.

Geotechniktag

Ende Mai trafen sich rund 20 unserer Geotechniker/innen aus der ganzen Schweiz in Bern, um am alljährlichen Geotechniktag teilzunehmen. Am Vormittag...

Ende Mai trafen sich rund 20 unserer Geotechniker/innen aus der ganzen Schweiz in Bern, um am alljährlichen Geotechniktag teilzunehmen.
 
Am Vormittag besuchten wir die geotechnisch, geologisch und hydrogeologisch anspruchsvolle Baustelle der SBB im Wylerfeld. Der Nachmittag wurde genutzt, um uns sowohl über aktuelle Projekte auszutauschen als auch verschiedene bodenmechanische Aspekte und Herausforderungen eingehend zu diskutieren.
 
Dieser mindestens jährlich organisierte, schweizweite Austausch bildet neben der kontinuierlichen, fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeitenden die Grundlage, um weiterhin den immer anspruchsvolleren geotechnischen Fragestellungen kundenspezifisch gerecht werden zu können.

Der Naturgefahren-Radar umfangreich erweitert

Die GEOTEST AG durfte 2015 für die Zürich Versicherungs-Gesellschaft den Naturgefahren-Radar entwickeln. 2018 wurde der Naturgefahren-Radar...

Die GEOTEST AG durfte 2015 für die Zürich Versicherungs-Gesellschaft den Naturgefahren-Radar entwickeln.

 

2018 wurde der Naturgefahren-Radar umfangreich erweitert und Anfang Mai 2019 in der neuen Form öffentlich aufgeschaltet.

 

Mit dem Zurich Naturgefahren-Radar steht erstmals ein benutzerfreundliches Analyseinstrument zur Verfügung, um die Risiken durch Hochwasser, Rutschungen, Murgänge Lawinen, Steinschlag und neu auch für die gefährlichen Naturprozesse Sturm, Hagel, Oberflächenabfluss, Erdbeben und Radon, frühzeitig zu erkennen. Auf dieser Plattform können Laien und Fachleute mit wenigen Mausklicks die Naturgefahren für jede Immobilie in der Schweiz bestimmen. Und erstmals erhalten sie praktische Informationen über Massnahmen zur Risikominderung.

 

Die GEOTEST AG hat das Projekt von Anfang an konzeptioniert und auch die aktuellen Erweiterungen realisiert.

 

Link Reportage TeleBärn
Link Reportage TeleZüri

Umwelttag

Ende April trafen sich rund 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilungen Umwelt und Mineralische Rohstoffe sowie der TERRE AG zu einem...

Ende April trafen sich rund 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilungen Umwelt und Mineralische Rohstoffe sowie der TERRE AG zu einem gemeinsamen internen Weiterbildungstag in Regensdorf im Kanton Zürich.

  
Der Nachmittag des 24. April 2019 startete im Gasthof Hirschen mit interessanten Vorträgen und regen Diskussionen zu umweltrelevanten Themen. Unter anderem wurden aktuelle Themen zur Ermittlung und dem Umgang von Schadstoffen anhand von derzeitigen Projekten der GEOTEST AG und die weiterführende Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Geoinformatik vorgestellt und diskutiert.


Am nächsten Tag hat Herr Kurt Morgan, Geschäftsführer der KIBAG RE Bodenrecycling Regensdorf, eine eindrückliche Führung durch die Bodenwaschanlage geboten. Zum Zeitpunkt der Besichtigung wurde Boden von Schiessanlagen gewaschen und von Bleikugeln getrennt. Der Prozess konnte vom Anfang des verschmutzten Bodens bis zum Schluss verfolgt werden. Während der spannenden Führung wurde die Gelegenheit genutzt, um mit den fachkundigen und kompetenten Personen über den Prozess und die Maschinen zu diskutieren.


Am Nachmittag haben wir die Baustelle Einhausung Schwamendingen, respektive das Besucherzentrum besucht. Ziel dieses Bauprojektes ist es, die stark befahrene Autobahn durch das Wohnquartier in Schwamendingen einzuhüllen und einen Hochpark darauf zu bauen. Die GEOTEST AG hat bei diesem Projekt die UBB/BBB und die Fachbauleitung Altlasten bei den Aushubarbeiten im Bereich von zwei belasteten Standorten.


Die Durchführung des Umwelttages ist für die GEOTEST AG eine gute Gelegenheit, um den fachlichen Austausch und den Teamgeist zwischen den Filialen und dem Hauptsitz zu stärken. Besondere Motivation ist es, unsere Kunden auch weiterhin kompetent zum Thema Umwelt beraten zu können.