GEOTEST-Filiale Basel im Porträt › News › Über uns › geotest

 

News

Guizhou Province, China: State-of-the-Art Monitoring and Early Warning Systems for Geological Hazards

The Guizhou Province, in the southwest of the People’s Republic of China, is affected by numerous gravitational natural hazard processes such as...

The Guizhou Province, in the southwest of the People’s Republic of China, is affected by numerous gravitational natural hazard processes such as rockfall and landslides due to its topography, geology, mining activities and climate.


The strategy for the prevention and management of these natural hazards has been reassessed and improved through a Sino-Swiss collaborative project between the Guizhou Government and GEOTEST.


Our Services:


1) Geological hazard assessment consisting of field investigation and process modeling;

 

2) Design and implementation of monitoring and early warning systems (see Figure 1-5);

 

3) Technical training for the Chinese geologists, engineers and decision-makers. These training sessions shifted the strategy to focus on hazard and risk assessments, risk management, hazard mitigation concepts and preventative technologies (see Figure 6).

 

Based on field surveys and process modeling, GEOTEST designed monitoring and early warning concepts for two areas which are prone to landslide and rockfall processes. Together with GEOPRAEVENT, fully automatic monitoring and early warning systems were installed at the remote mountainous areas in Guizhou province. GEOPRAEVENT’s data platform provides real-time data visualization and sends warning messages to the Chinese decision-makers automatically (see examples in Figure 4-5).

Felssturz Mürrenfluh, Lauterbrunnen: Die GEOTEST AG hilft in der Gemeinde Lauterbrunnen bei der Ereignisbewältigung

Am Montagabend, 26.11 um 20:30 Uhr ereignete sich hinter dem Staubbach im Lauterbrunnental ein Felssturz. Die GEOTEST AG wurde für die Beurteilung der...

Am Montagabend, 26.11 um 20:30 Uhr ereignete sich hinter dem Staubbach im Lauterbrunnental ein Felssturz.
Die GEOTEST AG wurde für die Beurteilung der Gefährdung beigezogen.
Um 22:30 Uhr wurde die 300 m hohe, senkrechte Felswand mit einem Supralux Scheinwerfer von Wengen aus durch die Feuerwehr Lauterbrunnen ausgeleuchtet.
In der anschliessenden Lagebesprechung mit Gemeinde, Polizei, Feuerwehr und Geologe wurde beschlossen, die Sperrzone und Evakuierung von zwei Wohnhäusern aufrecht zu erhalten.
Am Morgen des folgenden Tages wurde die Ausbruchzone hoch in der Felswand zusammen mit den Gemeindevertretern und der Abteilung Naturgefahren des Kantons Bern mit dem Helikopter inspiziert. Eine zweite Befliegung durch Geologe und Bergführer an der Longline ermöglichte die eingehende Begutachtung der Ausbruchzone und der angrenzenden Felsüberhänge.

Im Anschluss konnten die Fachleute die Sperrung und Evakuierung aufheben. An einer Pressekonferenz wurde durch die Gemeinde über die Situation informiert.

Beim spontanen Sturz hat sich eine Felsplatte von rund 1‘000 m3 Kalk vom Gebirge gelöst und ist über die steile, glatte Wand rund 300 m in die Tiefe gestürzt. Das Gestein wurde dabei stark fragmentiert; die intensive Staubentwicklung erstreckte sich praktisch über die ganze Talbreite. Am Fuss der Wand wurde rund eine Hektare Schutzwald zerstört. Steine und Blöcke wurden im Weideland verstreut. Ein Stein durchschlug den Dachrand eines Wohnhauses.
Die revidierte Gefahrenkarte der Gemeinde (durch Fachleute unserer Firma erstellt) hat die Ausdehnung der Sturzzone gut abgebildet.
Es sind keine weiterführenden Massnahmen im Ausbruch- und Ablagerungsgebiet notwendig.

Es gilt an dieser Stelle positiv zu erwähnen, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kanton und Geologe in dieser ausserordentlichen Situation sehr gut funktioniert hat. Die Fachleute konnten ihre Beurteilungen und Entscheide als Team breit abstützen und zeitgerecht kommunizieren.

 

Artikel in Echo von Grindelwald

Neuerscheinung Geologisches Atlasblatt (GA25) Davos

Das Geologische Atlasblatt Davos Nr. 156 (1:25 000) umfasst das Gebiet zwischen Klosters im Norden und Davos Frauenkirch im Süden sowie zwischen dem...

Das Geologische Atlasblatt Davos Nr. 156 (1:25 000) umfasst das Gebiet zwischen Klosters im Norden und Davos Frauenkirch im Süden sowie zwischen dem Flüela-Wisshorn im Osten und dem Chörbschhorn im Westen. Das Blatt wurde im September 2018 vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo veröffentlicht. Die Erscheinung wurde mit einer Vernissage am SLF in Davos am 05.09.2018 gefeiert. Der Geologische Atlas der Schweiz kann über swisstopo bezogen werden.

 

Davos als klassisches Beispiel eines Kontinent-Ozean-Übergangs und alpiner Tektonik

 

Das Geologische Atlasblatt Davos umfasst mit über einhundert kartierten geologischen Einheiten ein sehr breites Spektrum verschiedener Gesteinsarten. Durch die Alpenbildung wurden Gesteine aus grossen Entfernungen in Davos zusammengeschoben. Daher finden sich heute in unmittelbarer Nachbarschaft Gesteine aus einem vergangenen Ozean (Penninikum) und Gesteine, die ursprünglich von der tektonischen Platte Afrikas stammen (Ostalpin).


Entlang des östlichen Rands des Prättigau-Halbfensters sind Gesteinseinheiten des Unterpenninikums aufgeschlossen. Die darüber überschobenen mittelpenninischen Einheiten der Falknis- und Sulzfluhdecke sind auf dem Atlasblatt Davos nur bruchstückhaft aufgeschlossen. Die im Hangenden dieser Einheiten angetroffene oberpenninische Arosa-Decke nimmt im Atlasblatt einen viel grösseren Stellenwert ein. Diese komplexe Einheit stellt einen Ozean-Kontinent-Übergang und somit ein Schlüsselgebiet der klassischen Alpengeologie dar. Verschiebungen entlang von Transformbrüchen brachten Einheiten des Totalp-Ophiolithkomplexes mit Tiefseesedimenten, Flyschen sowie Kristallin und Sedimenten des passiven Kontinentalrandes zusammen. Die tektonische Melange umfasst auch isolierte unterostalpine Schuppen wie die Grüenhorn- und Casannaschuppe, welche als Klippen auf der Arosa-Decke liegen.


Die früher als Aroser Dolomiten bezeichneten, obersten Einheiten des Unterostalpins sind auf der neuen Geologischen Karte als Schiahorn-Decke wiederzufinden. Vom Gross Schiahorn lassen sich diese bis an den Dorfrand von Davos verfolgen, wo sie unter der quartären Talfüllung abtauchen und durch mehrere Geothermiebohrungen bekannt sind.


Die tektonisch höchste geologische Einheit des Atlasblatts Davos findet sich im Silvrettagebiet. An diesen Gesteinen kann die Vorgeschichte früherer Gebirgsbildungen anhand von einer Vielfalt metamorph überprägter Sediment- und Kristallineinheiten untersucht werden.

Die GEOTEST AG hat durch geologische Kartierungen und durch die Mitarbeit an den Profilschnitten und Erläuterungstexten dazu beigetragen das gesammelte geologische Wissen eines äusserst komplexen geologischen Gebietes der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Geologischen Atlasblätter der Schweiz bringen einen grossen gesellschaftlichen Mehrwert und liefern das unverzichtbare Grundlagenwissen in der Planung von Bauprojekten in der Schweiz.


Die GEOTEST AG verfügt über fundierte geologische Expertise im Bereich der geologischen Kartierung und hat bereits an verschiedenen Geologischen Atlasblättern in der Schweiz mitgewirkt. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der swisstopo wurde die GEOTEST AG Filiale Davos mit der Kartierung des westlich angrenzenden Atlasblattes Arosa beauftragt.

Zukunftstag 2018

Auch am diesjährigen Zukunftstag erhielten drei sehr interessierte Schüler einen kleinen Einblick in die Tätigkeit von Geologen und Geotechniker. Auf...

Auch am diesjährigen Zukunftstag erhielten drei sehr interessierte Schüler einen kleinen Einblick in die Tätigkeit von Geologen und Geotechniker.

Auf einer Baustelle konnten die Schüler die Aufnahme von Baggerschlitzen und einen Versickerungsversuch begleiten.

Am Nachmittag wurde im Büro mikroskopiert und am Computer modelliert.

MiResiliencia Bolivia – Toolbox zur Risikoberechnung bei Naturgefahren und Kosten-Nutzen-Analyse von Schutzmassnahmen

GEOTEST entwickelte im Auftrag der DEZA Bolivien MiResiliencia Bolivia, eine Toolbox, welche eine Web-Applikation für das Berechnen der...

GEOTEST entwickelte im Auftrag der DEZA Bolivien MiResiliencia Bolivia, eine Toolbox, welche eine Web-Applikation für das Berechnen der Kostenwirksamkeit von Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren in Bolivien sowie methodische Guidelines zur Gefahren- und Risikoanalyse umfasst. Die Applikation unterstützt die risikobasierte Planung von Massnahmen gegen Naturgefahren wie Überschwemmungen, Murgänge oder Dürren und ermöglicht eine quantitative Aussage über die Wirkung sowie die Wirtschaftlichkeit von geplanten Massnahmen. In die Berechnungen fliessen sowohl direkte als auch indirekte Kosten sowie der Resilienzgrad mit ein.


Vom 16. bis 19. Oktober 2018 führte GEOTEST in Cochabamba und La Paz Schulungen sowohl zur Gefahren- und Risikoanalyse als auch zur Web-Applikation durch. In einer offiziellen Zeremonie wurde die Toolbox MiResiliencia von der DEZA Bolivien den Bolivianischen Behörden übergeben.