Integral Risk Management › Publikationen › Über uns › geotest

 

Aspects of Integral Risk Management in Practice – Considerations with Respect to Mountain Hazards in Switzerland

KIENHOLZ, H., KRUMMENACHER, B., KIPFER, A., PERRET, S. (2004)

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft Heft 3-4 März/April 2004. 56. Jhg (43-50)

Bei jedem Vorhaben das Raumnutzung (z. B.für Siedlung, Industrie, Infrastruktur, Verkehrswege, usw.) impliziert, sollte nicht nur das Nutzungspotential bekannt sein, welches das natürliche Umfeld gewährt, sondern auch das Naturgefahrenpotential im genutzten Umfeld und die daraus resultierenden Risiken. Ein sinnvolles und logisches Vorgehen gegenüber Naturgefahren beginnt mit einer umfassenden Gefahren- und Risikobeurteilung.Auf dieser Grundlage können präventive Maßnahmen geplant und implementiert sowie die notwendigen Vorsorgemaßnahmen für den Einsatz im Ereignisfall an die Hand genommen werden. Im Ereignisfall werden die Interventionskräfte aktiv und leiten nach den Rettungseinsätzen die Instandstellung ein. In der darauffolgenden Regenerationsphase gilt es nicht zuletzt auch, aus den Erfahrungen zu lernen und die Prävention und Vorsorgemaßnahmen für zukünftige Ereignisse zu optimieren. Dadurch können die verschiedenen Prozeduren im Rahmen eines umfassenden Risikomanagements sozusagen auf ein höheres Niveau angehoben werden: Aus dem Risiko-Management-Zyklus wird somit eine ansteigende Spirale.Alle diese Tätigkeiten erfordern eine gute Koordination zwischen den verschiedenen Akteurinnen, Betroffenen und weiteren Interessierten. In jeder Phase sind folglich Kommunikation und Information Schlüsselfaktoren.