Am 10. und 11. September 2026 trafen sich 27 unserer Fachspezialistinnen und Fachspezialisten aus den Bereichen Hydrogeologie und Geothermie zu einem zweitägigen internen Weiterbildungsanlass in Zürich. 

Gemeinsam diskutierten sie aktuelle Fragestellungen aus der Projektpraxis, tauschten Erfahrungen aus und vertieften ihr Fachwissen anhand konkreter Beispiele. 
 

Am Donnerstag beschäftigten sich die Teilnehmenden zunächst mit Herausforderungen bei Wasserhaltungen. Anschliessend besuchten sie das Grundwasserwerk Hardhof der Wasserversorgung Zürich. Eine Mitarbeiterin des Wasserwerks führte die Gruppe durch die Anlage und gab Einblicke in die Grundwassergewinnung, die Trinkwasseraufbereitung des Grundwassers wie auch des Seewassers und den generellen Betrieb. Beim anschliessenden Apéro und Abendessen führten die Teilnehmenden ihre fachlichen Gespräche in ungezwungener Atmosphäre weiter. 

Der zweitägige Weiterbildungskurs bot Wissen aus der Praxis und theoretische Aspekte.

Am Freitag präsentierten mehrere Mitarbeitende aktuelle hydrogeologische Fragestellungen aus ihren Projekten. Stefan Spichtig zeigte am Beispiel eines Grosskaliberfilterbrunnens für die künftige Trinkwassergewinnung in Emmen, welche Fragen und Herausforderungen sich bei der Ableitung von Pumpwasser während den Entsandungsarbeiten stellen. Nicolas Rosselli thematisierte die Interpretation von Messdaten in heterogenen Grundwasserleitern. Weitere Beiträge griffen Erfahrungen mit Grundwassermessstellen, automatischem Monitoring und dem zuverlässigen Umgang mit Loggerdaten auf. 

Welche Auswirkungen kann die Platzierung eines Piezometers auf die Messergebnisse haben?

Welche Auswirkungen kann die Platzierung eines Piezometers auf die Messergebnisse haben?

Die Praxisbeispiele machten deutlich, wie wichtig eine sorgfältige Planung und Platzierung von Grundwassermessstellen sowie die kritische Prüfung der erhobenen Daten sind. Auch eine saubere Dokumentation, etwa beim Höhenbezug von Loggern, spielt eine entscheidende Rolle. 
 

Zum Abschluss leitete Ulrich Jörin einen Workshop zur Bestimmung von Grundwasserstand und Durchlässigkeitsbeiwert. Die Teilnehmenden arbeiteten mit konkreten Beispielen aus der Praxis, lösten verschiedene Aufgaben, verglichen ihre Vorgehensweisen und diskutierten die Ergebnisse gemeinsam.

Der Workshop von Ulrich Jörin zeigt anhand eines Praxisbeispiels, ...

Der Workshop von Ulrich Jörin zeigt anhand eines Praxisbeispiels, ...

... wie sich die Die Durchlässigkeit des anstehenden Untergrundes auf den Wassernachfluss und folglich auf die Wartezeit für die exakte Messung des Wasserspiegels auswirken kann.

... wie sich die Die Durchlässigkeit des anstehenden Untergrundes auf den Wassernachfluss und folglich auf die Wartezeit für die exakte Messung des Wasserspiegels auswirken kann.

Die beiden Weiterbildungstage boten viel Raum, Wissen zu teilen, eigene Erfahrungen einzubringen und voneinander zu lernen. Ein herzlicher Dank gilt allen Referierenden, Organisierenden und Teilnehmenden für ihre Beiträge und den engagierten Austausch. 

Danke der Wasserversorgung Zürich für die interessante Führung durchs Grundwasserwerk Hardhof.

Danke der Wasserversorgung Zürich für die interessante Führung durchs Grundwasserwerk Hardhof.

Referenzen

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